Schöffenhaus-Sterntour

Diese Tour verdient ihren Namen von der Tatsache, dass das Schöffenhaus insgesamt drei Mal passiert wird, aber kein Weg dabei doppelt gefahren werden muss. Von Ilmenau aus geht es die gesamte Zeit nur einen Bergrücken entlang, wobei die Seite dabei mehrfach gewechselt wird und dadurch reichlich Höhenmeter zusammen kommen.

Nach Tourbeginn geht es den Hang gegenüber der Festhalle hoch bis kurz unterhalb des Schwalbenstein. Bis hier hin ist der kräftemässig schwierigste Anstieg zu überwinden, da der Untergrund teilweise sehr grob ist und auch die Steigungen abschnittsweise nicht zu vernachlässigen sind. Allerdings gibt es auch keinen Grund, den Anstieg zu verfluchen, da dieser zum Teil auf der Rückfahrt in Gegenrichtung befahren wird und das die Strapazen beim ersten Anstieg mehr als ausgleicht. Ist die alte Handelsstraße unterhalb des Schwalbenstein erreicht, geht es ein Stück auf fast konstanter Höhe zum erstem Mal zum Schöffenhaus. Von hier folgt die Route dann dem Weg nach Roda runter. Über drei nette Trailabschnitte erreicht man Roda, von wo aus es den Radweg weiter nach Elgersburg geht.

Dies ist der sicherlich langweiligste Teil des Strecke, da der Radweg inzwischen fast vollständig asphaltiert oder zumindest breit ausgebaut ist. Einzig beachtenswert ist die Holzbrücke nach der dritten größeren Welle, da hier schon einige Kontakt mit dem Untergrund aufgenommen haben. Ab Ortseingang Elgersburg geht es weiter auf Schleichwegen den Hang entlang, um zur Straße in Richtung Hohe Warte zu gelangen. Dieser Straße wird nun als zweiter langen Anstieg bis zur Hohen Warte gefolgt. Das bedeutet knapp 3 Kilometer Asphalt, aber es ist der einfachste Weg da hoch und die Alternativen sind deutlich steiler.

Von der Hohen Warte kommt eine längere und in Teilen etwas steile Abfahrt wieder zurück nach Elgersburg. Dieses Mal führt der Weg jedoch weiter oben am Hang um den Ort herum und kommt schlussendlich wieder auf einen breiten Schotterweg. Dieser führt zum zweiten Mal zum Schöffenhaus. Ist das Schöffenhaus erreicht, ist mehr als die Hälfte der Tour geschafft und die Höhenmeter sind zu mehr als zwei Drittel abgehakt. Der letzte kleine Schleife führt über den Hauptskiwanderweg in Richtung Emmastein, um dann den Goethewanderweg in Richtung Manebach zu folgen. Ein leider nicht sehr langer Trail, aber technisch ein klein wenig anspruchsvoller als die anderen, führt auf einen Aussichtswanderweg, der wieder zurück zum Schöffenhaus führt.

Damit ist das Schöffenhaus ein drittes Mal erreicht und es wird Zeit für den Heimweg. Über den Schwalbenstein geht ein anderes Stück Goethewanderwg runter, bis der obere Berggrabenweg gekreuzt wird. An dieser Stelle führt der Track einen Trail runter zum unteren Berggrabenweg, wobei hier zwei sehr steile, aber kurze Elemente als Hinternisse enthalten sind. Der Rest des Weges führt auf gut fahrbaren Wegen zurück nach Ilmenau, um an der Stelle des Einstiegs wieder in den Ort einzufahren.

Der unten verlinkte Track geht vom Faraday-Bau als  Start und Ziel aus, aber auch andere Start- und Zielpunkte wie die Eishalle sind leicht zu finden. In der gefahrenen Konstellation ergeben sich die Streckendaten zu:

  • Streckenlänge: 27 km
  • Gesamtanstieg: 800 hm
  • Fahrzeit: 2h

Höhenprofil
Schöffenhaus-Sterntour

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