SS2010 – RT 3 Mönchhof, Hohe Warte

Die Highlights dieser Tour sind eindeutig die Trails, die nach der Hohen Warte den Rückweg nach Ilmenau bis Roda bilden. Doch um in den Genuss dieser zu kommen, ist zuerst die Hinfahrt über Martinroda nach Geraberg zu bewältigen. Die Strecke bis zum Ortsausgang Geraberg ist hügelig, aber es gibt keine wirklichen Schwierigkeiten dabei. Bis zum Ortsausgang Unterpörlitz wird das meiste des Asphaltanteils der Tour abgearbeitet, so dass der MTB-Teil danach richtig beginnt. Immer in der Nähe der A71 entlang führt der Weg dann bis Geraberg, wobei der Blick von oberhalb Martinroda Richtung Thüringer Wald mit der Talbrücken Reichenbach der A71 durchaus reizvoll ist. Über eine Brücke wird die A71 dann überquert, bevor es in Geraberg durch eine Gartensiedlung auf den Geraradweg geht, dem bis zum Ortsausgang ins Jüchnitztal gefolgt wird.

Dort beginnt der der konditionell anspruchsvolle Teil der Tour, es gilt den Anstieg zum Mönchhof zu bewältigen, der mit mehr als 300 Höhenmetern auf nicht ganz 5 km Strecke etwas anstrengend sein kann. Ab dem Mönchhof folgt der Weg dann kurz dem Hauptwanderweg Ilmenau-Schmücke, bevor es links auf einen schönen Waldweg geht, um zur Hohen Warte und dem Carl-Eduard-Turm zu gelangen. Hier beginnt dann der richtig spaßige Teil der Tour, der für die vorherigen Anstrengungen entschädigt.

Der erste Trail führt bis zum breiten Waldweg zwischen Elgersburg und Schöffenhaus. Dieser ist nicht allzu schwer (maximal Kategorie S1 auf der Singletrail-Skala) aber bei entsprechendem Tempo doch etwas ruppig. Großes fahrtechnisches Können wird dabei nicht verlangt, einzig auf die paar Gulli-Deckel sollte man aufpassen, da diese durchaus etwas aus dem Boden heraus stehen und dank metallischer Kanten für unerwünschten Luftverlust sorgen könnten. Die zweite Hälfte dieses Trails schlängelt sich dann leicht ansteigend an Elgersburg entlang, bevor der letzte anstrengendere Abschnitt des Tages kommt. Der Weg zum Schöffenhaus hoch ist nicht sehr lang, aber mit Steigungen von abschnittsweise deutlich über 10% auch auf Schotterpiste nicht allzu einfach.

Belohnt wird man für diese Mühen dann mit einem herrlichen Trail der Kategorie S0, der kurz nach dem Schöffenhaus beginnt und nach Roda hinunter führt. Da es hier außer Bodenwellen keinerlei Schwierigkeiten zu meistern gilt, muss festgehalten werden, dass der Weg erst ab Tempo 30 wirklich Spaß macht. Bis zum Jugenddorf kann problemlos flott durchgezogen werden. Hinter dem Bauwagen geht der Trail dann weiter und führt auf einem mit mehr Wurzeln durchsetztem Weg bis zur Ortslage von Roda. Hier ist kurz Vorsicht geboten, kurz vor dem Ort gibt es vier Stufen, die bei zu hohem Tempo durchaus für eine Überraschung sorgen können. Mehr als S1 sind diese Abschnitte aber auch nicht schwer.

Der Rückweg nach Ilmenau folgt dann einem ausgeschilderten Radweg, der keinerlei Ansprüche stellt. Die wesentlichen Streckendaten sind:

  • Streckenlänge: 35 km
  • Gesamtanstieg: 800 m
  • Fahrzeit: 2h

GPS-Daten

Höhenprofil
2010_04_27_Moenchhof_HoheWarte.gpx

Alternative Streckenführung

Wer den Trailabschnitt umfahren möchte, kann ab der Hohen Warte die Straße nach Elgersburg nehmen. Dank einiger Kurven ist auch dies nicht völlig langweilig. In Elgersburg geht es dann in einer leichten Linkskurve rechts rein. Die Stelle ist aufgrund einer Vielzahl von Wanderwegweisern rechts ziemlich deutlich markiert. Die nächste Straße links führt dann am Friedhof vorbei den Berg hoch und dann geht es auch schon links auf den Radweg nach Ilmenau. Dieser Weg trifft sich in Roda mit der Originalstrecke hinter den Trails. Auf dieser Alternativroute lassen sich etwa 100 Höhenmeter und ungefähr 2 km Strecke sparen.

Bilder

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