SS2010 – RT 5 Paulinzella

Das Ziel dieser Tour ist der Besuch der Klosterruine in Paulinzella. Aus Ilmenau heraus führt der Weg über einige kurze Trailstücke durch den Wald zum Eichicht und dann weiter Richtung Bücheloh. Dort geht es dann südlich der B87 im Wald auf schnellstem Weg Richtung Nordosten zum Singer Berg. Am Singer Berg ist das anstrengendste Stück der Tour vorzufinden. Auf tiefem Wiesenweg geht es bei bis zu 18% Steigung rund 90 hm bergauf. Auf halber Höhe um den Singer Berg herum führt ein netter Trail nach Singen. Hier kann an der Brauerei eine Pause gemacht werden und das Bier der kleinsten Privatbrauerei der ehemaligen DDR probiert werden. Weiter über einen breiten Schotterweg und Asphaltabschnitte geht es von Norden her nach Paulinzella. Kurz vor der Gänsetanne geht es dann rechts rein auf den Thüringen-Weg, der neben der Straße in Form eines zweigeteilten Trails bis nach Paulinzella hinab führt. In Paulinzella lohnt sich der kurze Abstecher um die Klosterruine herum, da das Bauwerk vom Südosten betrachtet wohl am imposantesten aussieht.

Der Rückweg führt einen Schotterweg hoch in Richtung Gräfinau-Angstedt. In der abgefahrenen Strecke trifft der Weg im Wald an dem asphaltierten Stück auf den Rinnetalradweg, der dann weiter bis Gräfinau genutzt wird. Von hier aus geht es an der Gartensiedlung entlang über die ICE-Strecke und dann um den Wümberg herum nach Ilmenau. Das Teilstück bis zur Kompostanlage ist auch nett anzuschauen, da links im Tal Langewiesen liegt und dahinter die Berge des Thüringer Waldes bewundert werden können. Bis zum Startpunkt an der Campus-Sporthalle sind es dann nur noch etwa zwei Kilometer, auf denen die Tour ausklingen kann.

Die Streckendaten nochmal im Überblick:

  • Streckenlänge: 42 km
  • Gesamtanstieg: 650 hm
  • vermutliche Fahrzeit: 2h 15min

GPS-Daten

Höhenprofil
RT5_Paulinzella.gpx

Alternative Streckenführung

Die Tour kann nahezu jederzeit abgekürzt werden. Um nur einige Optionen zu nennen:

  • Bis Dörnfeld kann der Ilmtalradweg von Ilmenau aus genommen werden. Das ist ansich keine Abkürzung, da die Strecke damit um etwa 6 km länger wird, aber es spart etwa 150hm ein und der Ilmtalradweg ist gut befestigt. Das spart in jedem Fall Zeit.
  • Bei Dörnfeld kann vom Ilmtalradweg aus der Beschilderung nach Singen gefolgt werden. Damit entfallen die rund 100 hm auf schwerem Untergrund um den Singer Berg herum, auch wenn es ein paar Kilometer mehr Strecke bedeutet. Zeitlich ist es jedoch eine Abkürzung.
  • Der Rückweg kann auf dem Ilmtalradweg erfolgen. Das spart etwa 100 Höhenmeter. Einfach in Grafinau-Angstedt am Ende der Bergstraße links abbiegen und der Straße folgen. Nach Annawerk ist der Radweg dann wieder ausgeschildert, wenn es rechts rein geht.

Soll die Tour noch verlängert werden, bietet es sich an, ab der Klosterruine der Ausschilderung des „Klosterwegs“ bis nach Rottenbach zu folgen. Auch wenn es nach Rottenbach mehr abwärts als aufwärts geht, ist dieser Weg nicht ganz einfach, da er kaum eben, sondern sehr wellig ist. Kurz vor Rottenbach geht es dann auch ein Stück recht steil mit ungefähr 16% auf Wiese runter. In Rottenbach dann einfach der Bundesstraße nach Königsee folgen. Die 4,2 km bis Oberköditz verläuft der Rinnetal-Radweg noch auf der Bundesstraße. Ab Oberköditz ist dann links auf dem Bürgersteig ein Radweg, dem dann gefolgt werden kann. Hinter Königsee trifft sich dieser wieder am Ende des asphaltierten Anstiegs mit der GPS-Strecke. Die Tour wird bei dieser Variante etwa 60 km lang und es gilt dann, etwa 1000 hm zu bewältigen.

Bilder

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