Rennsteig 2012 – Tag 2/3 Mittlerer Rennsteig

Die Königsetappe der Rennsteigtour ist von Steinheid bis zur Ebertsweise nicht nur konditionell die anspruchsvollste, sondern weist auch reichlich Highlights entlang der Strecke auf. Zum Aufwärmen ist der Anstieg von der Pension nach Steinheid genau richtig, einfach die Straße hochkurbeln über 150 Höhenmeter und dann weiter durch Limbach geht es wieder auf den Rennsteig. Hier kommt als einer der ersten Sehenswürdigkeiten der Dreistromstein als Grenzmarkierung der Einzugsbereiche von Weser, Rhein und Elbe. Über Wald und Wiesenwege geht der Rennsteig weiter um Scheibe-Alsbach herum im Richtugn Masserberg. Hier kommt dann auch gleich die technisch anspruchsvollste Abfahrt zur Schwalbenhauptwiese. Mit viel groben Wurzelwerk, Stufen, Treppe und Steinen ist da richtig Action bergab angesagt.

Nachfolgend geht es dann weider gemächlicher nach Neustadt a.R., wo das Mittagessen ansteht. Das Café Lusky bietet sich bei schönem Wetter an, der Biergarten hinterm Haus ist ruhig gelegen und das Essen ist auch immer lecker. Nach Neustadt geht es dann bis Schmücke im erweiteren Einzugsbereich um Ilmenau herum. Markant ist hier vor allem der Mittelpunkt des Rennsteigs, der kurz vorm Großen Dreiherrenstein erreicht wird. Nach Allzunah runter geht der GPS-Track einen Schotterweg entlang, aber der Rennsteig macht über einen recht wurzeligen Pfad in der Nähe der Straße die Strecke nach Allzunah. Am Bahnhof Rennsteig vorbei über Mordfleck und einige andere markante Punkte erreicht man Schmücke.

Hier ist die letzte Gelegenheit, um schnell und einfach nach Ilmenau abbiegen zu können. Bei entsprechend viel Zeit bietet es sich an, noch einen Abstecher zum Schneekopf zu machen, der vermutlich beste Ausblick vom Thüringer Wald in Richtung Harz. Das nächste Highlight der Strecke ist danach der Große Beerberg, der an Plänkers Aussicht überfahren wird und den höchsten Punkt der gesamten Tour darstellt. Weiter geht es in Richtung Oberhof und dort herum zum Grenzadler. Hier bietet sich eine letzte längere Pause des Tages an, da der restliche Weg bis zu Ebertswiese keine Ortschaften mehr quert.

Über längere, gut rollende Forstwege geht es dann zügig in Richtung Ebertsweise, dessen Hotel dann die zweite Übernachtungsmöglichkeit darstellt. Ein sehr idyllisches Hotel, nette Lage und der nicht weit entfernte Bergsee zum Entspannen bei schönem Wetter machen diese Unterkunft zur ersten Wahl in diesem Bereich, wenn der Rennsteig befahren wird. In jedem Fall ist zu beachten, dass die Küche nur bis 20 Uhr geöffnet hat, daher vorher darauf achten, besonders, wenn der Abstecher zum Schneekopf mitgenommen wird.

Die Streckendaten ohne Schneekopf-Abstecher finden sich auf der Übersichtsseite.

GPS-Daten

Höhenprofil
20120617-090117_Steinheid-Ebertswiese.gpx

Bilder

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