SS 2012 – RT 8 Reinsburg und Veronikaberg

Highlight dieser Tour ist eindeutig der Abschnitt zwischen der Ruine der Reinsburg und Martinroda. Bevor es diesen schicken Abschnitt zu befahren gibt, ist jedoch der Ausgangspunkt Reinsburg erst einmal zu erreichen. Den einfachsten und sicherlich schnellsten Weg stellt die im Track enthaltene Variante dar. Über das Gewerbegebiet „Am Wald“ aus Ilmenau heraus in Richtung vom Stausee Heyda geht es daran vorbei schnurstracks nach Wipfra und das Dorf hindurch weiter nach Reinsfeld. Bis hierhin ist fast alles Schotterweg und keine großen Anstiege.

Das ändert sich nach Reinsfeld. Hier geht es jetzt steiler werdend erst auf Schotter bis zum Waldrand und dann auf noch steilerem Waldweg hoch zur Reinsburg, oder besser gesagt der Mauer, die davon noch übrig ist. Hier ist mir 604 m ü.NN im Prinzip der höchste Punkt der Tour erreicht. Im Prinzip deshalb, weil sich die Beschilderung und Karten hinsichtlich der Höhe der Halskappe nicht sicher sind. Diese könnte noch 2 m höher gelegen sein. Wer das selbst austesten will, nimmt nun ab der Reinsburg der Hauptwanderweg Jena-Eisenach. Dieser führt landschaftlich reizvoll entlang der Kammlage mit Blick auf Kleinbreitenbach und Plaue, bevor der Wechsel der Kammseite erfolgt und es zumeist mit Blick auf die östliche Ebene weiter geht. Die schon erwähnte Halskappe muss noch überquert werden, bevor es auf dem Thüringenweg weiter zum Veronikaberg bei Martinroda geht.

Der Thüringenweg ist in diesem Abschnitt zumeist ein schmaler Trail, der wenig anspruchsvoll, aber mit hinreichend Tempo wirklich spaßig, mit ein paar kleineren Wellen durch die südlichen Reinsberge führt. Ab dem Hexenplatz bzw. Hexentanzplatz (hier ist sich das Kartenmaterial wieder nicht ganz einig) geht es nochmal ein kurzes Stück hinauf auf den Veronikaberg. Am höchsten Punkt angekommen führt der Weg wieder ein kleines bisschen bergab, bevor der Karolinenblick als Aussichtspunkt über Martinroda erreicht wird. Hier beginnt dann der anspruchsvollste Trail, der bisher im Kursprogramm enthalten ist. Zwar ist alles fahrbar, aber Steine, Wurzeln, Stufen und Äste machen aus dem Pfad zusammen mit dem Gefälle einen echten S2-Trail. Auch wenn man zwischendrin noch ein paar schöne Ausblicke auf das Reichenbachtal hat, sollte man den Weg nicht aus den Augen verlieren und stets konzentriert zu Werke gehen. Es passiert schnell einmal, dass ein kleiner Fehler zum Sturz führt und da das ganze etwas ausgesetzt ist, sollte das vermieden werden.

Aber wie fast alles ist auch dieser schöne Trail viel zu schnell vorbei und der Rückweg nach Ilmenau steht an. Von Martinroda führt die einfachste Variante über die Pörlitzer Höhe durch Unterpörlitz, welche der Track auch nimmt. Der Rückweg ist dann auf Schotter weniger spannend, aber die Streckendaten zeigen, dass etwas Erholung auch nicht schadet:

  • Streckenlänge: 32 km
  • Gesamtanstieg:  700 hm
  • Fahrzeit: 2h 15 min

GPS-Daten

Höhenprofil
GPS-Log

Bilder

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